Syrien allgemeine Information.

DERZEIT WERDEN KEINE REISEN NACH SYRIEN DURCHGEFÜHRT.

Staatsgebiet: 185.000 km2
Einwohner: Ca. 17 Millionen
Staatsform: Republik
Strom: 220 Volt Wechselstrom.
Sprache: Arabisch; Französisch und Englisch wird gelegentlich verstanden.
Religion: 85 % Moslems, daneben christliche Minderheiten und Sekten wie Drusen und Nestorianer.

Klima: Heiße Sommer; kühle bis kalte Winter, die besonders im Westen regnerisch sind; beste Reisezeit sind April/Mai und September/Oktober.

Gesundheit: Die medizinische Versorgung in den Städten ist gut, es gibt deutschsprechende Ärzte; Impfung gegen Hepatitis A ist anzuraten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem Zentrum für Reisemedizin über notwendige Vorsorge. Vorsicht beim Essen - wie in südlichen Ländern üblich - ist geboten. Nur Mineralwasser trinken.

Verhalten im Lande: Respektieren Sie die Landessitten z.B. durch Tragen dezenter Kleidung; vermeiden Sie das Politisieren; fragen Sie, ehe Sie Menschen fotografieren und wählen Sie nicht militärische Motive wie Brücken oder Flughäfen zum Fotografieren; geben Sie für kleine Dienstleistungen Trinkgeld (in Restaurants ca. 10%).

Einreise, Zoll: Ein Visum ist notwendig, das im Vorhinein bei der Syrischen Botschaft in Wien besorgt werden muss. Devisenbeträge über 5000 $ müssen bei Einreise deklariert werden. Zollfrei sind: 200 Zigaretten, 1 l Parfüm und 1 l Spirituosen. Elektronikgeräte wie Video-Kameras oder Laptops sollten bei Einreise deklariert werden. Achtung: Nicht am Devisenschwarzmarkt Geld wechseln.

Weitere interessante Seiten im www: Reisebücher von Walter M. Weiss

Syrien liegt in einem uralten Kulturraum, in dem schon sehr früh Hochkulturen und Zivilisationen aufblühten. Alle historischen Epochen trugen zu einem überreichen kulturellen Erbe bei. In Ugarit etwa, an der Küste des Mittelmeeres entstand vor über dreitausend Jahren die erste Schrift der Menschheit. Die Nachfahren von Alexander dem Großen, die Griechen und Römer hinterließen zum Beispiel das Theater von Bosra, die imposanten Säulenstraßen von Palmyra und unzählige Tempel.

Daneben sind frühchristliche Kirchen und Klöster erhalten und die Kreuzritter schließlich erbauten im syrischen Raum gewaltige Burgen und Festungen. Die Zeugnisse des Islam, wie Moscheen, Karawansereien, Koranschulen und Paläste runden die Besichtigungsmöglichkeiten auf eindrucksvollste Weise ab.

Die Geographie des Landes ist abwechslungsreich. Im Süden erstrecken sich schwarze Basaltfelder auf denen ein köstlicher Wein gedeiht. Über der Region wacht das bis ins Frühjahr mit Schnee bedeckte Haupt des ca. 2800 Meter hohen Berges Hermon. Im Osten wird die Wüstensteppe vom Band des Euphrat durchzogen, der Assad-Stausee speichert Leben bringendes Wasser, viele Menschen leben noch in urtümlichen Kuppelhäusern, und Beduinen durchziehen mit ihren Herden dieses Gebiet. In der Oase Tadmor befindet sich die antike Stadt Palmyra, eine der sehenswertesten Ruinenstätten überhaupt.

Zum Mittelmeer hin zieht sich der „Fruchtbare Halbmond", ein fruchtbares, grünes Land, unter anderem mit Oliven und Datteln bepflanzt. An der Küste entstehen erste Ferienclubs für Badeurlauber und im Hinterland thront auf einem Bergrücken mit imposantem Ausblick die riesige Kreuzritterburg Krak des Chevaliers. Etwas weiter südlich, an die Hänge des Antilibanon-Gebirges schmiegen sich idyllische Dörfer wie Maalula mit seinen pastellfarbenen Häuschen. In den Städten herrscht emsiges Leben, die Basare sind nach wie vor Zentren des Einkaufs, die Hammams (Badehäuser) solche des Gesellschaftslebens; daneben entstanden auch moderne Bauten wie Hotels, Bürogebäude und Moscheen. Neben Garküchen gibt es feine Restaurants und Espressi neben traditionellen Cafes.

Damaskus hält sich zugute, eine der schönsten Städte des Orients zu sein und wer in den Gassen der Altstadt durch den Hamidiyye-Souk zur Omayyaden-Moschee spaziert, der erfährt hautnah, dass da etwas Wahres dran ist. Berühmt ist auch der Souk von Aleppo unter der hochaufragenden Zitadelle und in Hama singen wie vor langer, langer Zeit die Norias, jene großen hölzernen Wasserräder im Orontes. Beschauliches, ursprüngliches Leben am Lande und geschäftiges Treiben in den Städten ergeben anregende Kontraste und freundliche Menschen heißen den Gast in Syrien willkommen. Syrien ist noch kein Ziel des Massentourismus, es verfügt aber über eine touristische Infrastruktur, die den Reisenden durchaus zufriedenstellt.

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