Palmyra

Palmyra

Rund 240 km nordöstlich von Damaskus ragen die Ruinen des einst so stolzen Palmyra aus dem Sand; sein arabischer Name Tadmour erinnert an die Stadt Tadmor des Königs Salomo, und Tontafeln aus dem 19. Jh. v. Chr. erwähnen bereits die »Palmenstadt«. Die Oase bildete eine wichtige Raststätte für die Karawanen, die zwischen dem Golf und dem Mittelmeer unterwegs waren. Palmyra erlebte seine höchste Blüte im 3. Jh. unter Königin Zenobia, einer legendären Figur, die sich durch ihre Ambitionen in Rom höchst unbeliebt machte und schließlich selbst den Untergang dieser prunkvollen Stadt verschuldete. Kaiser Aurelian rächte 273 das Massaker an 600 seiner Bogenschützen durch die Vernichtung der Palmyraner und die Plünderung ihrer Stadt.

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