Qatar allgemeine Information.

Fläche: 11.437 km2
Bevölkerungszahl: 649.600
Bevölkerungsdichte: 49 Einw. pro km2
Hauptstadt: Doha
Einwohner: 328.500 (2004).
Ortszeit: MEZ + 2 (UTC -3).
Netzspannung: 240/415 V, 50 Hz. Im Sommer häufig noch Stromausfälle.
Landesvorwahl: ++974

Sprache: Amtssprache ist Arabisch. Auch Englisch wird teilweise gesprochen.

Religion: Islam ist Staatsreligion, überwiegend Sunniten (92%); Christen, Hindus und Bahai sind Minderheiten.

Währung: Der Qatari Rial (QR) ist in 100 Dirham unterteilt. In Wechselstuben ist der Geldumtausch im allgemeinen günstiger als in Hotels.

Fotografieren: Um Ärger vorzubeugen, sollten Sie die Einheimischen stets um Einwilligung für ein Foto fragen.

Geographie: Qatar ist eine erdölreiche Halbinsel im Persischen Golf, zwischen Bahrain und den V.A.Emiraten. Der Nordwesten ist hügelig, der Rest des Landes besteht aus Sand, Dünen und Salzebenen mit wenig Vegetation.

Staatsform: Emirat (absolute Monarchie) seit 1971. Provisorische Verfassung seit 1970. Beratende Versammlung mit 35 ernannten Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Kronprinz Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani, seit 1995. Regierungschef: Scheich Abdullah bin Khalifa al-Thani, seit 1996. Es gibt keine politischen Parteien. Unabhängig seit 1971 (ehemaliges britisches Protektorat).

Kleidung: Man trägt leichte Baumwollkleidung, nicht zu vergessen, dass Sie sich in einem islamischen Land aufhalten, deswegen gilt: für Frauen keine Miniröcke, für Männer keine Shorts auf der Straße. Am Strand ist "oben ohne" verboten!

Öffnungszeiten: Ämter: Samstag-Donnerstag 7-13 Uhr, Banken 8-12 Uhr, Geschäfte meist 8-12.30 Uhr und 16-20.30 Uhr. Das "Wochenende" ist der Donnerstag Nachmittag und der ganze Freitag.

Doha, die Hauptstadt Qatars, liegt an einer mit Palmen eingesäumten, breiten Panoramastraße, der Corniche. Sie zieht sich in einem 7 km langen Bogen um die Bucht und bildet mit der ersten der drei Ringstraßen, der A Ring Road, einen Kreis, in dem alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt angesiedelt sind. Am Ostende der Corniche gelangt man zum Nationalmuseum, in dem beinahe alles gesammelt ist, was aus Qatars Geschichte erhalten blieb. Interessant sind auch die Ausstellungsstücke im ehemaligen Palast des Scheichs Abdullah bin Mohammed. Fremde wie Einheimische sind fasziniert von den Gegenständen, die Erinnerungen an das Leben in der Vorölzeit heraufbeschwören. Besonders eindrucksvoll ist ein Beduinenzelt samt Teppichen, bestickten Kissen und Kaffeekannen. Draußen schaukeln hübsch restaurierte Dhaus (altarabische Segelschiffe) in einer Lagune.

Im Zentrum der Stadt kommt man am Uhrturm, einem Wahrzeichen der Stadt, und an der Moschee mit ihren vielen Kuppeln vorbei, zum Doha Fort. Das ist ein altes Bauwerk, in dem man traditionelles Beduinen-Kunsthandwerk kaufen kann. Dort liegt auch das neu instandgesetzte Ethnographische Museum. Gegenüber findet man den Souk.

Im Süden, in Wakrah (gleichbedeutend mit Perlentauchen) liegt das Meereskundliche Museum. Die Wüste erstreckt sich zu allen Seiten, man kann hier Dünen fahren, Sandski laufen und ähnliches. Khor Al Udeid, das Binnenmeer, grenzt zu Saudi Arabien und ist ein Paradies für Schnorchler, Angler und Drachenflieger.
Doha verfügt über eine reiche Auswahl an Restaurants mit arabischer und europäischer Kost, und selbst amerikanische Fastfood-Lokale haben sich hier eingenistet. Angesichts der vielen Asiaten, die in Qatar leben, ist es keineswegs verwunderlich, dass die Küche ihres Kontinents überwiegt, von scharfen indischen Gerichten bis zu fernöstlichen Leckerbissen. Doch auch ein gutes einheimisches Lokal kann sich als ein lohnendes Erlebnis herausstellen. Qaterer mögen Buffets, bei denen man von jedem Gericht, ob vertraut oder exotisch, etwas probieren kann.

Allein an mezze könnte man sich sattessen: das Angebot an kalten und warmen Vorspeisen ist unwiderstehlich, von tabbouleh (Salat aus Weizenschrot, Tomaten und Petersilie), kibbeh (Fleischbällchen mit Pinienkernen) und samoosa (Gemüse-oder Fleischpasteten) bis zu muktabal (Auberginenbrei), hummous (Kichererbsenpüree) und dolma (gefüllte Weinblätter). Außerdem gibt es noch köstliche Huhn-, Fleisch-oder Fischkebabs, die köstlichen Reisaufläufe und den zarten saftigen Lammbraten. Beliebte Nachspeisen sind sicherlich umm ali (Brotpudding) ebenso wie Datteln und Bananen mit Sahne.

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