Oman allgemeine Information.

Staatsgebiet: 309.000 km2 im Südosten der Arabischen Halbinsel.
Staatsform: Scheichtum nach arabischem Recht; Der Sultan regiert mit einer beratenden Versammlung.
Religion: Der Islam ist Staatsreligion.
Sprache: Arabisch, in der Hauptstadt sprechen viele Einwohner  Englisch, Hindi oder Suaheli.
Strom: 220/240 V Wechselstrom
Zeitdifferenz: Sommer: MEZ + 2 Std., Winter: MEZ + 3 Std.
Zoll: Einfuhr von 200 Zigaretten u. einer Flasche Alkohol gestattet. (ohne Gewähr)
Währung: 1 Omani Rial = 1000 Baiza. Gängige Kreditkarten werden akzeptiert.

Gesundheit: Medizinische Versorgung in der Hauptstadt Muscat auf gutem Niveau; Reiseversicherung wird empfohlen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem Zentrum für Reisemedizin über notwendige Impfvorsorge.

Klima und Kleidung: Wüstenklima, an den Küsten oft tropisch; Temperaturen im Winter bei Tag bis 26° C, nachts ca. 20° C; im Sommer tagsüber bis ca. 37° C, nachts 31° C; selten Regen. Im Sommer leichte Baumwollkleidung, keine kurzen Hosen außer am Strand; im Winter und für den Aufenthalt in klimatisierten Zonen ist etwas wärmere Kleidung anzuraten.

Einreise: Ein Visum ist notwendig, welches österreichische Staatsbürger bei der Einreise am Flughafen Muscat-Seeb gegen Gebühr erhalten (Stand: 09/2012). Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig sein.

Trinkgeld: 5-10% des Rechnungsbetrages; für Gepäckträger etwa 200 Baiza pro Stück, bei Taxis rundet man etwas auf.

Ramadan Während des islamischen Fastenmonats Ramadan wird Alkohol tagsüber nicht ausgeschenkt. Banken und Postämter halten nur vormittags geöffnet. Seien Sie bitte nachsichtig, wenn während des Ramadans der Hotelservice nicht überall wie gewohnt abläuft. Die Zeit während des Fastenmonats ist trotz kleiner Einschränkungen auch interessant. Tagsüber läuft alles sehr gemächlich ab, nach Sonnenuntergang wird es dafür in den Straßen umso lebhafter.

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Das Sultanat Oman ist vor allem ein Wüstenland. Abseits der Städte führen Straßen und Pisten zu pittoresken Ortschaften und in die Wüste Rub Al Khali, der grössten Sandwüste der Erde mit bis zu 150m hohen Dünen. Palmenhaine hingegen bestimmen das Bild der Oasen, während sich das Auge, in den weiten Küstenebenen der Batinah und des Dhofar, sowie östlich des Hajjar-Gebirges, an der tropischer Vegetation erfreuen kann.

Das Leben verläuft im Oman in ruhigen Bahnen; Traditionen und die islamische Religion werden hochgehalten, obwohl der Fortschritt überall und besonders in den Städten sichtbar ist. Architekten aus aller Welt haben hier gebaut und sind gerade dabei Neues entstehen zu lassen. Die Märkte (Souks), quellen über von gold- und silberglänzenden Waren und auf den Straßen kann man neben Limousinen oft Kamele sehen, die immer noch der Stolz der Wüstensöhne sind.
Schon der arabische Seefahrer und Geograf Ibn Battuta beschrieb die Hafenstadt Muscat, die heute als grösste Stadt des Omans etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung beherbergt. Überschaubar und blitzsauber ist die Altstadt, quirlig und voller Leben der Hafen Muttrah mit einem der schönsten Souks des Landes.

Auf jeden Fall einen Ausflug wert ist das Dorf Bahla im Hajjar-Gebirge - die von kilometerlangen Lehmmauern umgebene Oasen-Siedlung beherbergt eine alte Festung, die als UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet ist.

Rund 300 Kilometer südöstlich blickt die Hafensiedlung Sur auf eine lange Tradition als Handels-, Fischfang- und Bootsbauzentrum zurück. In den sehenswerten Dhau-Werften werden die berühmten Holzschiffe wie vor Jahrhunderten in Handarbeit hergestellt.

Eine Flugstunde von Muscat entfernt liegt die Weihrauchregion Dhofar, mit der Stadt Salalah. Hier ist die Luft tropisch schwül, Kokospalmen bestimmen das Bild, und weil die jemenitische Grenze in der Nähe verläuft, spürt man auch den kulturellen Einfluss der Nachbarn.
Nicht all zu weit weg liegt die Ausgrabungsstätte von Ubar. Diese Siedlung aus der Bronzezeit wurde durch Keramikhandel reich und lag einst direkt an der Weihrauchstraße.

Der Oman stellt sich als lohnenswertes Reiseziel dar. Es gibt noch weit mehr im Land zu sehen, als hier angeführt werden kann und die Hotellerie in den Städten ist auf internationalem Niveau.

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