Marokko

Ein Blick in die Küche

Den köstlichen Auftakt einer Mahlzeit bildet oft harira, eine delikate, nahrhafte Kichererbsensuppe mit Fleisch, Linsen, Kürbis, Zwiebeln und Tomaten.

Wo immer möglich, sollten Sie bstilla (oder pastilla) bestellen. Dazu werden Tauben gefüllt und gebraten, und das Fleisch wird lagenweise mit Safran, Mandeln und Zucker zwischen hauchdünnen Teig geschichtet und dann gebacken. Grundlage des traditionellen nordafrikanischen couscous ist Grieß, dazu kommen Lamm-?eisch, Huhn oder Fisch, eine pikante Sauce und Kartoffeln, Kichererbsen, Paprikaschoten, Tomaten, Zucchini, Rüben, Kürbis und Rosinen. Der Name tajine stammt von dem irdenen Topf, in dem Rind-, Hammel-, Kalb- oder Lamm?eisch mit Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Bohnen, Oliven, Zitrone, Kräutern und Gewürzen gedämpft wird. In den Spezialitätenrestaurants entlang der Küste gibt es Meerbarbe, Thunfisch oder Seebarsch vom Grill sowie Garnelen, Muscheln und Tinten?sch in verschiedenen Zubereitungen.

Süßspeisen sind meist wirklich süß - triefend vor Zucker oder Honig oder beidem. »Super-Kalorienbomben« sind die dattes farcies, mit Marzipan gefüllte Datteln. Eine bekömmliche Alternative ist frisches Obst.

Obwohl der Islam den Alkoholgenuss verbietet, haben viele Hotels und Restaurants eine Konzession zum Ausschank von Bier, Wein und Spirituosen. Der Weinanbau geht auf die Zeit der Franzosen zurück. Auch im Land gebrautes Bier ist erhältlich. Das Nationalgetränk Marokkos ist jedoch der köstlich erfrischende Pfefferminztee.

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