Marokko

Sehenswürdigkeiten

Casablanca

In der europäischsten und größten Stadt Marokkos lebt etwa jeder zehnte Marokkaner. Von den modernen Gebäuden im Zentrum geht ein Glanz bequemen Wohlstands aus. Die Straßen sind von Palmen gesäumt, und in schattigen Parks laden Cafés zum Verweilen ein.

Als die Franzosen 1907 in Casablanca landeten, besaß die Stadt knapp 20000 Einwohner. Schnell entwickelte sie sich zu einer von breiten Boulevards durchzogenen großen Kolonialstadt, deren Zentrum die heutige Place des Nations Unies bildete. Darum herum entstand ein mächtiger Verwaltungskomplex, in dessen Architektur sich europäische und arabische Elemente zum »maurischen« Stil verbanden. Achten Sie auf das mit Arkaden versehene Rathaus, dem die Städteplaner einen hohen Turm samt Uhr hinzugefügt hatten. Ein Überrest aus der Kolonialzeit ist die (ehemalige) Cathédrale du Sacré-C?ur im Nordwesten der Place Mohammed V; sie wurde säkularisiert, zählt aber dank ihrer himmelstrebenden Architektur zu Casablancas Sehenswürdigkeiten.

Die Moschee Hassans II. (1993) an der Küste ist nicht zu verfehlen. Nachts weist ein Laserstrahl von der Spitze des fast 200 m hohen Minaretts Richtung Mekka. Tausende von marokkanischen Handwerkern haben die eindrucksvollen Details des gewaltigen Gebäudes geschaffen, das der betriebsamen Stadt ein spirituelles Gepräge gibt.

Sind Sie erst einmal in der ummauerten Altstadt (medina), bedarf es keiner größeren Erläuterung. Sie ist so klein, dass man sich nicht ernstlich verirren kann. Wenn Sie nicht auf der Suche nach einer gebrauchten Uhr oder einem leicht abgenützten Radio sind, lassen Sie sich von den Lebensmittelständen der Suks verlocken.

Im südöstlichen Gebiet von Casablanca be?ndet sich die in den 1930er-Jahren von den Franzosen erbaute Neue Medina. Mit ihren geraden, übersichtlich angelegten Straßen ist sie eine moderne Version des alten Stadtkerns.

Westlich von Hafen, alter Medina und der gigantischen neuen Moschee führt die Küstenstraße (Boulevard de la Corniche) zur Vorstadt Ain Diab. In den zahlreichen Hotels und Klubs am Ozean spielt sich ein anderer Teil des Großstadtlebens ab. Hier ent?iehen die Bewohner im Sommer der Hitze, baden und treffen Freunde.

Rabat

Als Marokko 1956 seine Unabhängigkeit wiedererlangte, wurde Rabat - die Stadt an der Mündung des Flusses Bou Regreg in den Atlantik - Königsresidenz, Sitz der Regierung und der Verwaltung.

Die Medina von Rabat ist ideal für »Anfänger«, da sie - im Gegensatz zu den Labyrinthen anderer Altstädte - aus geraden Straßen in der Form eines Gitters angelegt ist, in dem man sich gut zurecht?nden kann. Gleich hinter dem südlichen Eingangstor (bei der Kreuzung Boulevard Hassan II und Avenue Mohammed V) sitzen öffentliche Schreiber und füllen Formulare für Kunden aus, die selber nicht gut oder ungern schreiben. Daneben langweilen sich auf Arbeit wartende Handwerker, während Bettler auf Almosen hoffen. In der Medina ?ndet man die für Rabat typischen Teppiche in leuchtenden Farben sowie Kupferwaren, Leder und Seidenstickereien.

Nördlich davon liegt die Kasba, heute ein Wohnviertel, dessen besondere Atmosphäre einen Spaziergang lohnt. Man betritt es durch das Bab al-Kasba (Oudaia-Tor), ein glänzendes Beispiel dekorativer Steinmetzarbeit vom Ende des 12. Jh. Die Hauptstraße der Kasba führt an der ältesten Moschee Rabats vorbei zu einer Terrasse, von der Sie einen herrlichen Blick auf das Meer und die Stadt Salé jenseits des Flusses genießen können.

Zu einer Reise nach Rabat gehört unbedingt ein Besuch im Mausoleum Mohammeds V., in dem heute der erste König der Nation und sein Sohn Hassan II. ruhen. Es wird von einer Ehrenwache beschützt. Alle Materialien - Fliesen, Edelsteine, Marmor, Messing, usw. - und Formen des traditionellen marokkanischen Kunsthandwerks sind in diesem modernen Bau vereinigt. Auch Nicht-Muslime haben Zugang. Im Norden des Mausoleums zieht ein Wald von Säulenstümpfen den Blick auf sich: Er verdeutlicht die Ausmaße der von Sultan Jakub el-Mansur im 12. Jh. geplanten Moschee, die zu den größten der Welt hätte zählen sollen. Nebst den Säulen blieb der weithin sichtbare, unvollendete Hassan-Turm erhalten, der zu den schönsten Minaretten gehört und in Stil und Bauzeit der Giralda in Sevilla (1196) und dem Koutoubia-Minarett von Marrakesch (1158) entspricht.

In der Neustadt lohnt das archäologische Museum einen Besuch. Seine Sammlung reicht von Funden aus der Steinzeit bis zu Öllampen, Schmuck, Münzen und frühen Keramiken.

Fes

Die älteste und bedeutendste der vier Königsstädte Marokkos be?ndet sich im Landesinneren, 200 km von Rabat entfernt. Die Einwohner sind stolz auf ihre Stadt, die seit Jahrhunderten ein politisches, geistliches, intellektuelles und wirtschaftliches Zentrum ist.

Der Besuch von Fes el-Bali, dem ältesten Stadtteil, wird wohl nicht nur prägende Bilder eines mittelalterlichen Viertels in Ihnen zurücklassen, sondern ebenso unvergessliche Szenen und Sinneseindrücke des hier pulsierenden Lebens. Der schönste Weg in die Medina führt durch das berühmte Tor Bab Boujeloud. Obwohl die Verzierungen klassisch-maurischem Stil entsprechen, stammt das Tor vom Anfang des 20. Jh. Verzierte Kacheln schmücken den oberen Teil. Darunter öffnet sich in der Mitte ein Prunkportal, groß genug für einen Sultan zu Kamel, von kleineren hufeisenförmigen Toren ?ankiert.

Ganz in der Nähe be?ndet sich die islamische Hochschule, die Medersa Bou Inania aus dem 14. Jh. Sie gehört zu den hervorragendsten Baudenkmälern des Landes. Zwischen der Schule und einem Gebetsraum ?ießt ein erfrischender Wasserlauf in den mit Marmor gep?asterten Innenhof, der mit wunderschönem Schnitzwerk, Fliesen und Stuckdekorationen verziert ist.

Ein großer Garten trägt zum Reiz des im 19. Jh. erbauten Palastes Dar Batha südlich der Medersa bei, in dem sich heute ein empfehlenswertes Museum für marokkanisches Kunsthandwerk be?ndet.

Die Karaouine-Moschee von Fes war bis zur Errichtung der Moschee Hassans II. in Casablanca das größte religiöse Gebäude Marokkos. Sie wurde im 9. Jh. errichtet, im 10. und 12. Jh. vergrößert und liegt mitten in der Medina. Wenn Sie um sie herumwandern, kommen Sie an 14 Eingangsportalen vorbei, die alle nur eine Teilansicht bieten; den Gesamtbau bekommt man nie ganz in den Blick. Die 16-schif?ge Gebetshalle bietet 20000 Menschen Platz.

Westlich davon lassen Kerzen und Weihrauch, die vor dem Eingang zur Zaouia des Moulay Idriss II. verkauft werden, an eine Kirche denken. Doch sie gehören zu dem islamischen Kult, der hier am Grab des heiligen Sultans betrieben wird. Durch ihn wurde Fes im 9. Jh. zu einer sehr bedeutenden Stadt. Nicht-Muslime haben keinen Zutritt.

Fes el-Djedid (»das neue Fes«) südwestlich der Medina geht auf das 13. Jh. zurück. Damals legte der Sultan einen von Mauern umgebenen Bezirk mit Gärten, Palästen, Befestigungsanlagen und einem jüdischen Ghetto (mella) an.

Die Ville Nouvelle aus der französischen Protektoratszeit mit ihren breiten Prachtstraßen ist das Geschäftszentrum. Hier strömen die Einheimischen am frühen Abend zusammen, um zu promenieren und ihren geliebten Pfefferminztee zu trinken.

Meknes

Geografisch gesehen trennen Fes und Meknes nur 60 km, doch zeitlich sind die beiden Königsstädte Hunderte von Jahren voneinander entfernt. Der Glanz und die Herrlichkeit von Meknes, die in manchen Bauten noch ersichtlich sind, reichen »nur« in das 17. Jh. zurück: Meknes ist die Stadt des Alewiten-Sultans Moulay Ismail, der 1672 - 1727 regierte und als der Ludwig XIV. von Marokko bezeichnet wird; wie für den Sonnenkönig Versailles zum Höhepunkt seiner Selbstdarstellung wurde, so hatte Moulay Ismail grandiose Pläne für seine Stadt.

Das alte Meknes wird von einer gut 25 km langen Mauer eingefasst. Die Stadttore besitzen sehr unterschiedlichen Charakter. Unter den diversen Burgtoren, Prunktoren und einfachen Passagen ist das monumentale Bab Mansour das eindrucksvollste. Beachten Sie besonders die reich verschlungenen Muster des Fliesendekors über dem hufeisenförmigen Hauptdurchgang und den Seitentoren.

Moulay Ismail war auch um seine eigene Grabstätte besorgt. Noch heute kommen Pilger, besonders vom Land, zu diesem üppig geschmückten Mausoleum, um in der Gedenkmoschee zu beten.

Besonders sehenswert in der Medina ist der Dar Jamai, ein Palast aus dem 19. Jh., der heute das Museum für marokkanische Volkskunst birgt. Schon der Palast selbst ist eine Augenweide. Gleich daneben beginnen die Suks, wo alle Düfte des Orients in der Luft liegen und alles Erdenkliche hergestellt wird, von Filzpantoffeln bis zu Sätteln, von Hochzeitskleidern bis zu Teekannen.

Die Religionsschule Medersa Bou Inania (14. Jh.) ist um einen ge?iesten Innenhof angelegt, in dem ein Marmorbrunnen leise vor sich hin plätschert. Beachten Sie die fantastischen, aus Zedernholz geschnitzten Trennwände, hinter denen sich die Schlafräume be?nden. Man kann die Wohnzellen der Studenten besichtigen und dann bis zum Dach hinaufsteigen. Von dort blickt man auf die Große Moschee mit ihren roten Ziegeldächern und dem grün gekachelten Minarett.

Seit Jahrhunderten erklimmen Pilger die Hänge zu den weißen Mauern von Moulay Idriss, 26 km nördlich von Meknes. Hier be?ndet sich das Grabmal des heiligen Sultans Moulay Idriss, Urenkel Mohammeds und Gründer der ersten arabischen Dynastie Marokkos. Nicht-Muslime dürfen die Grabstätte nicht betreten, aber der Rest der Stadt steht ihnen offen. Der bedeutende Wallfahrtsort scheint ganz in sich gekehrt. Folgen Sie den Straßen auf die Anhöhe und genießen Sie den Blick auf die grün glasierten Ziegeldächer inmitten von Olivenhainen, Kiefern und Kakteen.

Volubilis

Die ausgedehnten Ruinenfelder von Volubilis können auf einem Halbtagsaus?ug von Meknes aus besichtigt werden. Im 1. Jh. v. Chr. war die Stadt für die Römer ein Hauptstützpunkt der Provinz Mauretania Tingitana. Von hier hat man einen einmalig schönen, geradezu be?ügelnden Rundblick auf Berge und Täler.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Ausgrabungen gehören die Reste einer römischen Ölmühle und ihrer Lagereinrichtungen. In dieser Gegend wird noch Olivenöl produziert, und die Technik hat sich kaum verändert. In der Nähe be?ndet sich das einst prächtige »Haus des Orpheus«, dessen Fundamente noch immer das äußerst raf?nierte Wasserleitungs- und Heizungssystem zu erkennen geben; zudem sind überaus schöne Mosaiken erhalten. Auf dem Forum, dem früheren Mittelpunkt des täglichen Lebens, sehen Sie die Basilika, von der noch viele Gewölbebogen stehen, und das mit Säulen versehene Kapitol. Der unvollständig restaurierte Triumphbogen war Kaiser Caracalla gewidmet. Zwischen ihm und dem Tanger-Tor verläuft der Decumanus Maximus, die Hauptstraße, von den Überresten der Patrizierhäuser und Paläste gesäumt. Einige der klassischen Mosaiken sind an Ort und Stelle belassen.

Marrakesch

Die vierte der Königsstädte, südöstlich von Casablanca, ist als einzige bis heute eine Berberstadt von unvergleichlicher Eleganz geblieben. Nahe dem Ostende der Avenue Mohammed V ragt ihr Wahrzeichen auf, das elegante 76 m hohe Minarett der Koutoubia-Moschee. Sie ist Hauptmoschee und wichtigstes Bauwerk von Marrakesch. Wegen der vergoldeten Kugeln, die die Spitze des Minaretts zieren, wird das Gotteshaus auch als »Goldäpfel-Moschee« bezeichnet. An seinem Fuß breitet sich ein Park mit hohen Palmen aus, der abends von den Einheimischen besucht wird. Der Zutritt zur Moschee bleibt Nicht-Muslimen verwehrt.

Auf dem Djemaa el-Fna, Nordafrikas farbigstem Marktplatz nordöstlich der Moschee, geht es wie im Zirkus zu: Hier treten Akrobaten auf, Jongleure, Märchenerzähler, Feuerschlucker, Wahrsager, Schlangenbeschwörer, tanzende Derwische und Verkäufer von allerlei Zaubertränken. Obwohl der faszinierende Platz die Touristen anzieht, sind sie in der Minderheit - bei Tag und bei Nacht.

Vom Djemaa el-Fna führen verschiedene Tore und Durchgänge in die Medina, die für ihre ausgedehnten und farbenfrohen Suks berühmt ist.

Der von einem herrlichen Garten umgebene Bahia-Palast (19. Jh.) im Südosten der Medina beeindruckt durch seine verschwenderische Pracht. Führer weisen gerne auf den Harem mit den Gemächern der vier legalen und zahlreichen Nebenfrauen hin. Ganz in der Nähe kommt man zum kühlen Palast Dar Si Said, heute ein Museum für marokkanische Volkskunst.

Die wunderschönen Sadier-Gräber im selben Viertel ließ der große Moulay Ismail mit einer Mauer umgeben. Sie können zwischen den Blumenbeeten und Rosmarinhecken umherspazieren und die prachtvollen Mausoleen (16. Jh.) bewundern, in denen Sultane, Prinzen, Hofbeamte und Diener bestattet sind.

Südlich der Medina erstreckt sich der Agdal, ein königlicher Lustgarten, in dem Obstbäume und Blumen zwischen Mauern, Teichen und Bewässerungsgräben gedeihen. Weiter westlich liegt die Menara, eine ausgedehnte Gartenanlage mit Olivenbäumen und einem großen Wasserbecken in der Mitte.

Auf einer etwa 20 km langen Rundfahrt entdecken Sie die Reste des riesigen Palmenhains (palmeraie), der sich einmal im Nordwesten der Stadt ausdehnte. Ein Teil der einst 100000 stolzen Bäume wurde dem Bau von großen Hotels und Golfplätzen geopfert, doch blieben größere Bereiche der Anlage erhalten.

Agadir

Diese 500 km von Casablanca entfernte Hafenstadt stellt einen scharfen Kontrast zu den alten Königsstädten dar: Betongebäude, Geschäfte, Lärm, Verkehr, Parks und Fußgängerzonen machen Agadir zu Marokkos modernster Stadt. Und das hat seinen Grund: Agadir wurde nach einem verheerenden Erdbeben 1960 vollständig neu gebaut, erdbebensicher, auf einem ?achen Gelände neben der zerstörten Stadt. Entstanden ist ein beliebtes Touristenzentrum mit angenehmem Klima und guter Infrastruktur.

Im Vogelpark (la vallée des oiseaux) im Zentrum gibt es exotische Vögel, aber auch einige Säugetiere (Muf?ons, Lamas, Kängurus) zu sehen. Im Anschluss an das Geschäftsviertel entstanden Industriegebiete und Wohnviertel. Die erlesensten Grundstücke entlang der Bucht wurden als Hotelzone reserviert. Hier scheint der berühmte Sandstrand kein Ende zu nehmen.

Unauffällige Schilder zeigen den Weg an, der in Serpentinen den Berg zu den Trümmern der alten Kasba hinaufführt, unter denen die Altstadt und Tausende von Erdbebenopfern begraben liegen. Die ockerfarbenen Mauerreste sind so gut wie alles, was noch zu sehen ist. Vom Gipfel des Hügels hat man eine eindrucksvolle Aussicht auf den Hafen, die Neustadt und den Atlantischen Ozean.

Auch der moderne Hafen von Agadir lohnt einen Besuch: Zweimal täglich ?nden Fischauktionen statt. Und die Angebote der Restaurants hier sind vorzüglich.

Taroudant

Die mächtigen roten Mauern, die Taroudant (80 km von Agadir) einschließen, wären einer Hauptstadt würdig, doch hinter ihnen erinnert alles an ein Dorf. Ein praktisches Transportmittel - nicht nur für Touristen - ist die calèche, die Pferdekutsche. In die Medina gelangt man durch eines der fünf Tore in der zinnengeschmückten Stadtmauer. Längst bevor es befestigt wurde, war Taroudant schon das Zentrum der fruchtbaren Sous-Ebene, in der vor allem Oliven und Zitrusfrüchte gedeihen. Die Sadier machten Taroudant im 16. Jh. für kurze Zeit zu ihrer Hauptstadt, bevor sie ihren Sitz nach Marrakesch verlegten.

Suchen Sie nicht nach Sehenswürdigkeiten, sondern genießen Sie es, auf den Suks in der Altstadt herumzuschlendern. Da die Touristen hier nicht so zahlreich sind wie in Agadir oder Marrakesch, geht es auf den Märkten viel ruhiger zu.

Tafraout

Aus?üge von Agadir führen durch die eindrucksvolle Berglandschaft des Anti-Atlas ins Tal der Ammeln (eines Berberstammes) mit seinen hübschen Dörfern und dem Hauptort Tafraout (150 km südöstlich von Agadir). Im Februar, wenn die Mandeln blühen, ist die Gegend am schönsten. Zu Tafraout gehört ein Palmenhain, über dem sich bizarre rosa Granitfelsen erheben.

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