Libyen allgemeine Information.

DERZEIT WERDEN KEINE REISEN NACH LIBYEN DURCHGEFÜHRT.

Staatsfläche: 1,775.500 km²
Bevölkerung: rd. 5,12 Mio. Einwohner (3 Ew/km²)
Hauptstadt:  Tripolis, 591.000 Ew.
Staatsform:  Volksrepublik
Ortszeit:        MEZ+1, keine Sommerzeit
Strom:        150/220 V, 50 Hz

Sprache:
Die Landessprache ist Arabisch; an Fremdsprachen werden Englisch und Italienisch manchmal verstanden.

Religion: Staatsreligion ist der Islam, kleine katholische und orthodoxe Minderheiten

Währung: 1 Libyscher Dinar = 1000 Dirhams.

Post: Postämter nur in den größeren Städten, Service ist eher unzuverlässig, Luftpost nach Europa braucht ca. 2 Wochen.

Einreise/Zoll: Visum erforderlich – im Pass darf kein israelischer Sichtvermerk sein; Einfuhrverbot für Alkohol und Lebensmittel. Die Ein- u. Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, Fremdwährung darf unbegrenzt eingeführt werden; Einfuhr von 200 Zigaretten bzw. 25 Zigarren erlaubt.

Gesundheit: Wir empfehlen Ihnen Wasser nicht aus der Leitung zu trinken und in den ersten Tagen ungeschältes Obst und rohes Gemüse zu meiden. Ärztliche Hilfe ist in den Städten gewährleistet. Die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke (Pflaster, Augentropfen, Nasenöl, Aspirin etc.) wird empfohlen. Medikamente gegen Darmverstimmungen und Erkältung können nützlich sein. An Sonnenschutz und u.U. auch an Kälteschutz (für die Wüstennächte) denken.

Trinkgeld: Für Dienstleistungen ein kleines Trinkgeld, in Lokalen etwa 10% des Rechnungsbetrages.

Verhalten im Lande: Vermeiden Sie Gespräche über Politik und Religion, respektieren Sie die Eigenheiten der Kultur und der Religion, tragen Sie dezente Kleidung; staatliche u. militärische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden und es herrscht strenges Alkoholverbot.

Ramadan: Während des islamischen Fastenmonats Ramadan halten Restaurants tagsüber geschlossen, Banken und Postämter sind nur vormittags geöffnet. Seien Sie bitte nachsichtig, wenn während des Ramadans der Hotelservice nicht immer wie gewohnt abläuft. Die Zeit während des Fastenmonats ist trotz kleiner Einschränkungen auch interessant. Tagsüber läuft alles sehr gemächlich ab, nach Sonnenuntergang wird es in den Strassen umso lebhafter.

Klima: An der Küste mediterranes Klima, sonst Wüstenklima mit wenig bis keinem Niederschlag und starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Im Hochsommer können die Tagestemperaturen im Süden bis auf 50° C steigen. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis Mai.

Souvenirs: Touaregsilberschmuck, Gold 24 K, Flechtarbeiten, etc.

Libyens Staatsfläche besteht zum grössten Teil aus Wüste. Im Westen hat Libyen gemeinsame Grenzen mit Tunesien und Algerien, im Osten mit Ägypten und im Süden sind Tschad, Niger und der Sudan seine Nachbarn. Vom Osten her erstreckt sich eine Ebene bis zur Region des Grünen Bergs (Jabal Akhdar). Im Süden gibt es mit den Tibesti Bergen sogar ein richtiges Gebirge, dessen Erhebungen fast 2300 Meter Höhe erreichen. In der Wüste liegen zahlreiche Oasen, die Orte des Lebens in den unendlichen Weiten der Sahara. In den westlichen und östlichen Küstengebieten wird Landwirtschaft betrieben, üppigere Vegetation findet sich in der Cyrenaika.

Kaum bekannt sind die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, es gibt historische Bauwerke, die den Vergleich mit den Überresten der Antike in anderen Ländern nicht zu scheuen brauchen.
So befindet sich 120 Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis das gut erhaltene römische Amphitheater von Leptis Magna, das von der UNESCO gar als Weltkulturerbe klassifiziert ist. Eine griechische Akropolis ist in Cyrene zu sehen und weitere griechisch-römische Denkmäler mit einem Theater sind in Sabratha erhalten. In Al Baydakann man einen sehenswerten islamischen Palast und antike Stätten besuchen. Als „Perle der Wüste“ gilt die Oase Ghadames, die sogar per Flugzeug erreicht werden kann und deren alter Stadtkern ebenfalls Weltkulturerbe wurde. Tripolis selbst ist eine durchaus moderne Metropole mit typisch nordafrikanischem Flair. Man kann durch enge Gassen wandern, sieht Häuser aus der Kolonialzeit und einen Besuch wert ist das alte Fort der Malteserritter.

Freilich beeindrucken den Reisenden auch Naturphänomene wie beispielsweise der Gabroun See mit recht hohem Salzgehalt, in dem man mitten in der Wüste ein Bad nehmen kann. Ganz nah beim See stösst man in geringer Tiefe jedoch auf trinkbares Süsswasser!
Der Vulkan-Krater Waw Al Namus mit 4 Kilometern Durchmesser und 500 Metern Tiefe ist ein weiteres kleines Naturwunder: Auf seinem Boden befinden sich vier, von Palmen umsäumte Salzwasserseen, deren Wasser bei den Einheimischen als heilkräftig gilt und deren Oberfläche im Laufe des Tages in verschiedenen Farben schimmert. 

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