Libyen

Einkaufsbummel

Da bis vor einem guten Jahrzehnt kaum Touristen das Land bereist haben, gibt es erst wenige eigens für sie hergestellte Souvenirs. Nach schönen Ansichtskarten kann man sich in Buchhandlungen und bei den historischen Stätten umsehen.

Bedenken Sie, dass Antiquitäten nicht ausgeführt werden dürfen.

Selbst in den Suks, den überdachten Märkten von Tripolis, Benghazi und anderen Städten, wird man, im Gegensatz zu anderen nordafrikanischen Ländern, nicht von aufdringlichen Händlern bedrängt. Die Ladeninhaber beachten Sie in der Regel überhaupt nicht, bis Sie den ersten Schritt gemacht haben.

Die Preise vieler Grundartikel sind von staatlicher Seite festgelegt. Und selbst wo das nicht der Fall ist, wird gewöhnlich kaum gehandelt.

Sehr schön ist alter Silberschmuck der Beduinen, doch Originalstücke sind selten. Viele Reproduktionen sind eher grob und aus unedlem Metall. Tawargha östlich von Leptis Magna an der Küstenstraße ist für seine Korbwaren bekannt. Als Material dient Schilf, das spiralförmig ge?ochten wird. Die Verkaufsstände an der Straße zeigen eine beeindruckende Auswahl an Matten, Schalen und anderen Gebrauchsgegenständen. Teppiche und Vorleger mit einfachen Mustern sind aus Wolle und Kamelhaar gewoben. Viel feiner ist die dunkle Wolle der schönen Gewänder (burnus), die im Winter von den Männern, besonders in den Bergen, getragen werden.

Die Oasenstadt Ghadames ist für ihre Schuhe, Taschen und Truhen aus Leder berühmt, die mit glänzender, farbiger Seidenstickerei verziert sind. Diese Artikel sind in vielen Läden der Stadt zu ?nden, man kann sie aber auch direkt in den Handwerkerateliers erstehen.

In Gharian gibt es Töpferwerkstätten, die farbig glasierte oder auch unbehandelte Artikel herstellen. Sie türmen sich zusammen mit Importware aus Tunesien und China in riesigen Stapeln am Straßenrand auf.

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