Benghazi
Benghazi
Im 6. Jh. v. Chr. siedelten sich griechische Kolonisten gegenüber von Kreta an der nordafrikanischen Küste an und nannten die Gegend nach den fünf neu gegründeten Städten Pentapolis (»Fünfstadt«): Euhesperides (Benghazi), Barka (Al-Marj), Kyrene, Apollonia und Taucheira (Tocra). 323 v. Chr. kam die Region als Provinz Cyrenaica unter die Herrschaft der ägyptischen Ptolemäer und fiel 96 v. Chr. an Rom. 642 wurde der Küstenstrich arabisch, später Teil des Osmanischen Reiches, bevor 1911 die Italiener das Land besetzten. Im 2. Weltkrieg wechselte die Cyrenaica dreimal die Hand zwischen den Achsenmächten und den Alliierten. Seit der Unabhängigkeit Libyens und der Entdeckung der Erdölvorkommen im Süden entwickelte sich die gesamte Region rasch.
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