Jordanien allgemeine Information.

Staatsgebiet: 97.740 km²
Einwohner: ca. 4 Millionen
Sprache: Arabisch
Religion: über 90% Moslems, ca. 5% orthodoxe Christen
Staatsform: konstitutionelle Monarchie

Einreise und Zoll: Visum notwendig, Reisepass muss noch 6 Monate gültig sein; eingeführt werden dürfen 200 Zigaretten, 2 Liter Wein oder 1 Liter Spirituosen. Videokameras, Notebooks, Tauchcomputer etc. sollte man bei Einreise deklarieren.

Gesundheit: Ärztliche Versorgung ausreichend bis gut; Hepatitis A -Impfung wird empfohlen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem Zentrum für Reisemedizin über notwendige Vorsorgen. Beim Essen die in südlichen Ländern übliche Vorsicht walten lassen, nur in Flaschen abgefüllte Getränke bzw. Mineralwasser trinken.

Klima: Heiße Sommer, in Aqaba bis 40° C; im Winter kann man in Aqaba baden, während es im Landesinneren kühl bis kalt ist und es im Norden auch regnen kann. Beste Reisezeiten sind März bis Mitte Juni und September bis November.

Verhalten im Lande: Meiden Sie politische und religiöse Diskussionen, respektieren Sie die Kultur des Gastlandes, tragen Sie dezente Kleidung; keine Wüstentouren ohne Führer unternehmen; Menschen vor dem Fotografieren um Erlaubnis fragen, keine militärischen Anlagen und Paläste der Königsfamilie als Fotomotive nehmen. Erwidern Sie die Gastfreundschaft der Einheimischen mit kleinen Gastgeschenken.

Ramadan: Während des islamischen Fastenmonats Ramadan wird Alkohol tagsüber nicht ausgeschenkt. Banken und Postämter halten nur vormittags geöffnet. Seien Sie bitte nachsichtig, wenn während des Ramadans der Hotelservice nicht überall wie gewohnt abläuft. Die Zeit während des Fastenmonats ist trotz kleiner Einschränkungen auch interessant. Tagsüber läuft alles sehr gemächlich ab, nach Sonnenuntergang wird es in den Strassen umso lebhafter.

Trinkgeld: Für alle Dienstleistungen wird ein kleines Trinkgeld erwartet. In Restaurants wird 5% bis 10% des Rechnungsbetrages als Trinkgeld gegeben.

Der Staat Jordanien ist nicht historisch gewachsen, er ist eine Schöpfung am grünen Tisch: mit dem Lineal zogen die britischen Kolonialherren in den 20er-Jahren die Grenzen auf der Landkarte. So wurde dem verbündeten Haschemiten-König Abdullah ein Königreich geschaffen. Sein Nachfolger König Hussein steuerte den jungen Staat durch manche Wellentäler und hinterließ seinem Sohn schließlich ein stabiles Reich, in dem Araber, Nomaden, Beduinen und Palästinenser miteinander leben.

Die jordanische Landschaft ist abwechslungsreich und reicht von der Senke des Toten Meeres, 400 Meter unter dem Meeresspiegel, bis hin zum nahezu 1800 Meter hohen Berg Rum. Im Nordwesten liegen die meisten Siedlungen, darunter auch die Hauptstadt Amman. Die südöstlich von Amman liegende Wüstensteppe wartet mit den berühmten Wüstenschlössern arabischer Fürsten längst vergangener Tage auf. Richtig faszinierend wird die Wüste aber erst im Süden in der Gegend des Wadi Rum.

Amman, die Hauptstadt, ist das Verwaltungszentrum des Landes und bemüht sich, auch dem Besucher etwas zu bieten. Sehenswert sind das römische Amphitheater und ein hervorragendes archäologisches Museum. Im Norden Jordaniens hat man in Umm Qais einen ausgezeichneten Blick über den See Genezareth und die Golan-Höhen. In Jerash fühlt sich der Besucher wie ein alter Römer, wenn er auf der Cardo, der alten Hauptstraße der römischen Siedlung Gerasa wandert, unter sich die originalen Pflastersteine aus jener Zeit. Von einem 1000 Meter hohen Hügel grüßt die Kreuzritterburg Qalaat Ar Rabad.

Eine weitere hochinteressante Besichtigungsroute führt über eine alte Handelsroute, die „Königsstraße", von Amman nach Süden bis Aqaba. Vom Berg Nebo aus hatte schon Moses einen herrlichen Blick über das Tote Meer. Eine antike Landkarte stellt das Mosaik Palästinas in der Georgskirche des Ortes Madaba dar. Viele haben diese einzigartige Darstellung des Landes am Jordan schon bestaunt. Durch atemberaubende Landschaften führt der Weg weiter nach Kerak mit seiner großartigen Kreuzritterburg. Etwa 150 Kilometer weiter südlich gelangt man dann zum absoluten Jordanien-Highlight: die rosarote Felsenstadt Petra lockt jährlich abertausende Besucher in das Wüstental, wo seinerzeit das Volk der Nabatäer eine Zuflucht fand und beeindruckende Architektur in die Felsen meißelte.

Badespaß, Taucherlebnisse und Erholung verheißt schließlich Aqaba, das kleine Hafenstädtchen am Roten Meer. Hier entstanden Ferienhotels mit gutem Standard, insbesondere in der Tala Bay.
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