Ägypten

Sonne und Nil

Zwei unbändige Gewalten, die den alten Ägyptern heilig waren, beherrschen das Land: die Sonne und der Nil. Dieser Strom zieht sich von Assuan 1550 km lang durch die Wüste bis zum Mittelmeer, gesäumt von einem Band fruchtbaren Ackerlandes. Die Sonne hilft mit, dass dreimal jährlich geerntet werden kann. An den Ufern stehen zudem große Baudenkmäler und Städte. Darunter etwa das Weltwunder der Pyramiden von Giseh sowie die Megalopolis Kairo, die größte Stadt Afrikas und auch der arabischen Welt.

Was würde der Sonnengott Re heute sagen beim Anblick all der Sonnenanbeter in den Badeorten am Roten Meer? Hier können Sie sich von den Strapazen der Besichtigungen im Niltal erholen, Wassersport treiben oder einfach am Sandstrand in der Sonne faulenzen. Die hochstehenden Hotels veranstalten Wüstenausflüge und Grillfeste.

Lassen Sie sich aber die Sehenswürdigkeiten in Oberägypten, dem südlichen Landesteil, auf keinen Fall entgehen. Die großartigen Tempel von Luxor und Karnak gehörten zu Theben, der Hauptstadt des Reiches, das um 1500 v. Chr. in voller Blüte stand. Im Tal der Könige gegenüber am westlichen Nilufer liegen die aus dem Fels gehauenen Gräber der Pharaonen, wo auch der Schatz des Tutenchamun gefunden wurde. Das Gebiet bis zum Sudan an der südlichen Landesgrenze, die das alte Königreich Nubien durchschneidet, war einst Ägyptens Schutzwall und zugleich das Tor zum übrigen Afrika. Hier errichteten die Pharaonen eine Handelsniederlassung in Assuan, auf der Insel Elephantine einen Militärposten und in Abu Simbel ihre gewaltigsten Baudenkmäler. Großtaten neuerer Zeit in dieser Gegend sind der Bau des Assuan-Hochdamms, der den Nil bändigt, und die Rettung der Tempel von Abu Simbel vor den Fluten des Stausees.

Royalairmaroc logo austrian logo emirates logo royaljordanian logo egyptair logo